Wie bewahre ich meine Säge sicher auf?
Die Kettensäge erfordert, wie jede Arbeitsmaschine mit einem explosiven Motor, eine obligatorische regelmäßige Wartung, um einen ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.
Unter den Wartungsarbeiten ist die Aufrechterhaltung der korrekten Kettenausrichtung die wichtigste, die wir bereits besprochen haben. Damit verbunden ist die Wartung der Kettenführung. Folgende Schritte können die Lebensdauer unserer Kettenführung enorm verlängern und eine gleichbleibende Schnittleistung gewährleisten – natürlich nur mit einer scharfen Kette:
1. Drehen Sie die Führungsschien jedes Mal, wenn Sie die Kette schärfen. Dadurch können wir vermeiden, dass eine Seite des Fahrers stärker abgenutzt wird als die andere. Wenn Sie die Führungsschienen niemals umdrehen, nutzt sich früher oder später die Unterseite, auf der die Schneidlast am meisten lastet, so stark ab, dass die Führungsschienen unbrauchbar wird, obwohl die Oberseite kaum abgenutzt ist.
2. Reinigen Sie bei jeder Umdrehung die Nut des Schwerrtes mit einem Spezialwerkzeug sowie das Loch für das Kettenöl und achten Sie darauf, dass das Kettenöl um den Schwert herum gelangt.
3. Bei einer Kettensäge wird die Kettensäge durch das Sternrad am Ende der Hauptwelle des Motors angetrieben. Dieses Sternrad wird durch die Spannösen der Sägekette während des Gebrauchs abgenutzt, was nach einer gewissen Zeit einen notwendigen Austausch zur Folge hat. Es gibt zwei Arten von Sternrädern. Traditionell oder Anzahlung. Bei einem herkömmlichen Sternrad passen die Spannösen der Sägekette direkt in die Sternform der Kupplungsglocke, sodass bei Verschleiß die gesamte Kupplungsglocke ausgetauscht werden muss. Bei einem Einlegestern ist an der Kupplungsglocke eine Aufnahme angeformt, die den Einlegering aufnehmen kann. Die Abschleppösen passen in diesen Einlegering, so dass es bei Verschleiß genügt, nur den Einlegering auszutauschen. Ein zusätzlicher Vorteil des Einlegering-Sternrades besteht darin, dass auch im Verschleißfall die sog Kettensprung. Unter Kettensprung verstehen wir das Phänomen, dass die Kette am verschlissenen Sternrad aufgrund von Abnutzung während des Betriebs aus den Rillen am Sternrad herausspringt, was dazu führt, dass die Kette fest oder locker ist. Bei einem Austausch des Sternrades muss auch das darunter liegende Nadellager ausgetauscht werden, das in der Regel im Lieferumfang des Sternrades enthalten ist.
4. Da die Kettensäge in einer staubigen Umgebung arbeitet, ist es notwendig, den Luftfiltereinsatz regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu reinigen. Dies ist aus zwei Gründen wichtig. Einerseits drosselt ein verstopfter Luftfilter den Motor unnötig, wodurch die Säge nicht mehr richtig hochdrehen kann, die Drehzahl unter Last sinkt, die Schnittleistung nachlässt und die Maschine überlastet. Andererseits dringt Feinstaub durch den verstopften Filtereinsatz und zerstört den Motor.
Der Luftfiltereinsatz kann mit einer Bürste gereinigt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das Filtermaterial nicht zerreißt. Die meisten Filtereinsätze lassen sich auseinanderklappen, sodass es möglich ist, bereits eingedrungenen Feinstaub von der Innenfläche des Filters zu entferne
5. In der Kettensäge befinden sich zwei Tanks. Einer ist für Kettenschmieröl und ein anderer für Kraftstoff. Das in beiden Tanks hängende Saugrohr befördert den Inhalt an den richtigen Ort. Am Ende dieser Rohre befindet sich ein Filter, der eine Doppelfunktion hat. Einerseits fällt er aufgrund seines Gewichts unabhängig von der Position immer auf den Tankboden und sorgt so für eine kontinuierliche Versorgung mit Öl und Kraftstoff, andererseits filtert er eventuell im Öl oder Kraftstoff schwimmende Verunreinigungen , die beim Tanken sogar in den Tank fallen können. Diese Filter können Probleme verursachen, wenn sie verstopft sind. Ein Austausch der Filter ist erforderlich, wenn deren Verschmutzung den Betrieb der Säge beeinträchtigt.
6. Wie alle Verbrennungsmotoren nutzt die Kettensäge eine Zündkerze, um das komprimierte Kraftstoff-Luft-Gemisch zu zünden. Diese Zündkerze erfordert Wartung. Je nach Nutzungsintensität muss von Zeit zu Zeit die Zündkerze ausgebaut, von eingebranntem Ruß gereinigt und der Zündkerzenabstand eingestellt werden. Je nach Art des Zündkerzenabstands sollte dieser 0,6–0,8 mm betragen. Eine verschlissene Zündkerze erzeugt einen kleinen Funken, der zu einer unzureichenden Verbrennung führt, wodurch der Wirkungsgrad des Motors sinkt, die Leistung sinkt, Verbrauch und Emissionen steigen und im Extremfall der Motor gar nicht erst anspringt.
7. Der Motor der Säge ist luftgekühlt. Es gibt die Wärme über die Kühlrippen an die Oberfläche des teilweise freiliegenden Zylinders ab. Dabei hilft auch der vom Schwungrad erzeugte Luftstrom. Wenn jedoch Sägemehl in diese Rippen gelangt und diese verstopft, wodurch die Wärmeableitungsfähigkeit stark beeinträchtigt wird, kann es zu einer Überhitzung des Motors und im Extremfall zum Abwürgen des Motors kommen. Stellen Sie immer sicher, dass diese Kühlrippen sauber und frei von eingebettetem Sägemehl sind. Sie können die Rippen mit einem Schaber reinigen, der auch zum Reinigen der Kettenführungsmutter verwendet wird.